Einladung zur Zeitreise

Anlässlich der Neuerscheinung des 9. Bandes der Buchreihe „LiNZ-Zeitgeschichte“ führen Manfred Carrington und Andreas Reiter mit einer Vortrag in eine Zeitreise von den 1970ern in die 1990er-Jahre.

Samstag, 11.  April 2026, 17 Uhr
Pfarrzentrum Pichling, Biberweg 30
Eintritt freiwillige Spende.

Für eine bessere Planung bitten wir, wenn möglich um eine unverbindliche Anmeldung unter: www.linz-sued.at/zeitreise

oder 0732/320585

Nach dem Vortrag gibt es ein gemütliches Beisammensein mit Ausschank und einer kleinen Stärkung. Es besteht auch die Möglichkeit, unter anderem die Buchneuerscheinung „Stahlstadt im Umbruch“ zu erwerben.

Mit Pichling und Ebelsberg Schwerpunkt:
Ab Anfang der 1970er-Jahre geraten Ebelsberg und Pichling zunehmend ins Spannungsfeld zwischen Dorfidylle und wachsender Stadt. Der Ausbau der Wiener Straße und der Bau einer vierspurigen Brücke verändern Ebelsberg stark; historische Gebäude verschwinden. Die Florianerbahn wird eingestellt, Busse übernehmen den Verkehr.
Wirtschaftlich ist die Lage durchwachsen: Nach der Schließung der Steininger-Fabrik bleiben Holzbetriebe, die Gurkenfabrik und vor allem die Kaserne wichtige Arbeitgeber. Viele kleine Betriebe, Greißlereien und Wirtshäuser prägen das Ortsbild, von denen heute viele verschwunden sind.
Auen, Felder, Wälder und Wiesen – die Stadt scheint noch weit entfernt.  Regelmäßige Hochwässer enden erst mit dem Donaukraftwerk. Der Pichlinger See erlebt in den 1970ern mit bis zu 40.000 Badegästen seine Hochblüte.
Anfang der 1980er-Jahre wird auf Feldern, die zum Schloss Ebelsberg gehörten, mit dem Bau von Wohnblöcken begonnen. Gesamt entstehen rund 2.500 Wohnungen.
Pichling bleibt noch einige Zeit „das Dorf in der Stadt“. Erst Ende der 1980er-Jahre entstehen die ersten Reihenhäuser, und es ziehen vermehrt Städter zu. Zuvor kamen die meisten Siedler aus dem Mühl- und Waldviertel, fanden Arbeit in Linz und bauten Häuser auf Grundstücken, die alteingesessene Bauern verkauft hatten.

Interesse an mehr Geschichte? Hier geht es weiter zu 1.000 Buchseiten über Ebelsberg und Pichling.

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