Ein stummer Zeitzeuge Pichlings:Die Seebauernkapelle in der Pichlingerstraße

Herr Ökonomierat Josef Mühlberger vulgo Seebauer (verstorben am 21.11.2002) war wirklich ein "waschechter" Pichlinger, sein Hof liegt unweit des ältesten Hauses von Pichling in der Pichlingerstraße, und er wusste sehr viel über Pichlings Geschichte - und dies nicht nur aus Geschichtsbüchern, sondern aus der Überlieferung von Generation zu Generation an seinem Hof. Umso mehr wurmte es ihn, wenn dort und da etwas in Büchern stand, das nicht richtig ist, und sehr schnell wischte er alle eventuellen Zweifel vom Tisch, indem er seine Aussagen mit Urkunden belegt. Seine Vorsicht bei seinen Äußerungen wie z.B.: "Das derfst net so schreiben, das ist nur eine Vermutung!" lässt darauf schließen, dass das, was aus seinem Munde kommt, nach bestem Wissen und Gewissen unverfälschte Geschichte ist, wie zum Beispiel Folgendes:

Das erste, an das er sich noch aus seiner Kindheit erinnert, sind Bilder vom anhaltenden Hochwasser in Pichling (1926), das Korn stand damals noch im September im Wasser. Aus noch früheren Zeiten erzählt er, dass vielfach die Auffassung vertreten wird, Napoleon habe die Umfahrung des Schiltenberges (heute B1) bauen lassen; alte Grenzsteine dieser Straße sind aber etwas später datiert - um 1860, zu einer Zeit, als in Pichling die Westbahn eröffnet wurde. Ebenfalls zu dieser Zeit gab es am Seebauerhof ein großes Unglück: Ein Rossknecht versank samt seinem Fuhrwerk im Mitterwasser und ertrank. Der Bauer - Urgroßvater von Herrn Mühlberger - dürfte dabeigewesen sein. Aus Dankbarkeit dafür, von diesem Unfall verschont geblieben zu sein, ließ er eine Kapelle errichten - die Seebauernkapelle. An dieser Stelle war zuvor ein Franzosenkreuz gestanden, was darauf schließen lässt, dass die Schlacht um Ebelsberg auch in Pichling zu Opfern und Verwüstungen geführt hat. Im 2. Weltkrieg - Pichling gehörte zur Pfarre Ebelsberg - fürchtete man, dass der Ebelsberger Kaplan, der wie andere Priester an Sonn- und Feiertagen die Messe in der Seebauernkapelle mit den Pichlingern feierte, zum Heeresdienst eingezogen würde. Nicht zuletzt deswegen wurde im Jahre 1941 die Kaplanei Pichling errichtet. Damit war gewährleistet, dass deren 1. Kaplan Rudolf Wowes unabkömmlich war. Berthold Reiter

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