Die Flößermannschaft der Schinterlackn mit den Hager-Brüdern

Die Traunflößer

Der Weikerlwirt - eine Herberge für die Flößer

Die Traun hatte einst eine große Bedeutung in der Flößerei. Die Flößerei diente dem Holztransport. Das Transportgut - Baumstämme, Balken, Bretter - wurde im Gegensatz zur Schifferei nicht aufgeladen, sondern nach bestimmten Regeln selbst zu einem Fahrzeug zusammengefügt und nach Erreichung des Bestimmungsortes wieder in seine Bestandteile aufgelöst. Das fertige Floß wurde aber auch noch zusätzlich mit anderem Transportgut beladen, wie z.B Salz aus dem Salzkammergut.

In Stadl-Paura wurden das Holz von den kleineren Nebenarmen der Traun gesammelt und weiter in Richtung Ebelsberg befördert. In der Schinterlackn, einem stillen Nebenarm der Traun (Mitterwasser), wurden mehrere kleine Floße zu einem großen Floß umgebaut. Mit den so gennanten „Pestern“ wurde dann auf der Donau bis nach Wien oder oft auch nach Budapest weitergefahren.

Gegenüber vom jetzigen Weikerlsee bei der Traun/Donaumündung befand sich früher das Fischerdorf Zizlau, wo das Salz aus dem Salzkammergut großteils ausgeladen und vor allem nach Böhmen transportiert wurde. Es handelte sich dabei um riesige Mengen. Hunderte Fuhrwerke mit tausenden Pferden waren zum Transport des Salzes nach Böhmen notwendig. Daher wurde 1824 bis 1832 dafür eine eigene Pferdeeisenbahn bis Budweis gebaut. Ab Budweis konnte man die Transporte wieder auf der Moldau per Schiff durchführen.

 

Die von Stadl-Paura kommenden Flößer übernachteten beim Weikerlwirt meist in der Scheune auf einem Strohsack. Am nächsten Tag ging es dann entweder zu Fuß zurück nach Stadl-Paura oder mit einem vergrößerten Floß Donau abwärts weiter. Weiter unten am Mitterwasser stand wiederum ein Wirtshaus, der Hagerwirt, und das Haus des Hagerfischers. Die gebürtigen Stadl-Paurer kamen einst um 1900 nach Pichling um für die Holzhändler von Stadl-Paura zu kontrollieren ob auch alles Holz rechtmäßig ankommt. (Anm.: Übrigens gibt es heute 5 Hager-Urenkel in Pichling)

 

Welchen Umfang die Flößerei auf der Traun und ihren Nebenflüssen einst hatte, wird aus der Eintragung des Jahres 1567 im Schlüsselberger Archiv ersichtlich. Danach sind in jenem Jahr insgesamt 25.000 Flöße auf der Traun gefahren.

Nach anderen Aufzeichnungen sollen 1855 allein aus der Ager 7000 Flöße und im Jahre 1852 aus der Vöckla etwa 3000 Flöße gekommen sein und 1841 wurden auf der Alm 5160 Flöße abgeführt.

 

Erst während und nach dem 1.Weltkrieg nahm die Flößerei ihr Ende. Einerseits wegen der Konkurrenz der Eisenbahn, andererseits wegen der schlechten wirtschaftliche Lage der Zwischenkriegsjahre.

 

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